2. Sassenberger Orientierungsmarsch

 

Am letzten Sonntag organisierte Siggi Sach für uns erneut einen Orientierungsmarsch. In einer Theorieeinheit hatte er unser Wissen aufgefrischt bzw. es den „Neuen“ und „chronisch Unorientierten“ geduldig und anschaulich gelehrt.

Jetzt kam es drauf an.


Detlef Heinrich. hatte als einer unserer Zugführer die Aufgabe, sinnvolle Teams zusammen zu stellen und Siggi bei weiteren Aufgaben zu unterstützen. Jedes Team (meist zwei Hundeführer mit einer unbekannten Anzahl Hunde) bekam Unterlagen mit den Aufgaben und wurde zeitlich versetzt zum Startpunkt gefahren. Je nach Geschick und Fähigkeiten ging es von da an mit Hilfe von Marschzahlen, Orientierungspunkten und Koordinaten weiter – bis das Team plötzlich und unverhofft am Ufer des Sassenberger Baggersees landete. Mancher wollte sich schon, mit scheinbarem Wissen ausgerüstet, auf den Weg zur anderen Uferseite machen, da sich dort das Seglerhaus und damit ein uns allen bekannter Stützpunkt von Siggis zweiter Freizeitleidenschaft befindet. Glücklicherweise machten dann aber Passanten das abtrünnige Team darauf aufmerksam, dass die „anderen“ sich da unten am Ufer befinden würden – ein Glück, dass Siggi alle gebeten hatte in Einsatzkleidung zu kommen ! Sonst hätte das Team zu den 10 km korrekter Wegstrecke noch die Seeumrundung zusätzlich laufen müssen – und damit die Motorbootfahrt verpasst, die wir alle, Team für Team, mit den Hunden und Kindern genießen durften ! An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an Christian, der die Überfahrt geduldig immer wieder machte und Kinder, Hunde und Zubehör einschließlich Kinderwagen sicher an die andere Seite brachte !!
Am Bootshaus gab es einen kleinen Imbiss – und weiter ging es das letzte Teilstück bis zu Siggi und Brigitte nachhause. Dort hatten die beiden schon in der hauseigenen Werkstatt alles vorbereitet – Tische, Stühle, Bänke, Gasheizung, Grill, Getränke ... als alle Teams müde und zufrieden zurück gekehrt waren, wurde das von vielen mit verschiedenen Salaten unterstütze Buffet eröffnet und Siggi lud uns zu superlecker gegrilltem „Röschenfleisch“ ein.
Die Hunde, die noch nicht genug hatten (z.B. Connor) lieferten sich noch ein paar Spielerunden im weitläufigem, gut eingezäuntem Gelände, die Abendsonne schien noch ein wenig – wie das Wetter uns auch den ganzen Tag hindurch unerwartet positiv überrascht hatte und statt erwarteter Güsse immer wieder und immer länger die Sonne hervorkam ...

Herzlichen Dank an Siggi, dass er uns eine so genialen Lauf incl. Motorbootfahrt ermöglicht hat !!!