Teheran : Die Regierung lehnt Internationale Hilfe ab ...

 

Teheran/dpa.

 

Einen Tag nach dem schweren Erdbeben im Südosten Irans behindern heftige Regen- und Schneefälle die Rettungsarbeiten. «Glücklicherweise konnten die Kräfte das Bebengebiet zügig erreichen, aber nun verlangsamen Regen und Schnee die Arbeiten», sagte Irans Innenminister Abdolvahed Mussavi-Lari dem Fernsehsender Khabar am Mittwoch. Mindestens 420 Menschen kamen bei den Erdstößen der Stärke 6,4 auf der Richterskala ums Leben, mehr als 1000 wurden den Angaben zufolge verletzt. Das Epizentrum lag in der Provinz Kerman in der Nähe der Stadt Zarand mit 130 000 Einwohnern. Das Gebiet liegt etwa 740 Kilometer südöstlich von der Hauptstadt Teheran.

Der Gouverneur der Provinz Kerman, Mohammad-Ali Karimi, sagte dem staatlichen Radio, dass die meisten der betroffenen Dörfer inzwischen Zelte, Decken und Lebensmittel erhalten haben. Allerdings gebe es wegen der schlechten Wetterbedingungen noch einige Orte, die von der Hilfe noch nicht erreicht wurden. Nach Angaben des Innenministeriums wurden etwa 40 Dörfer von dem Erdbeben erschüttert, einige von ihnen seien völlig zerstört. Bislang lehnte Iran Hilfe aus dem Ausland ab.

Friedhelm Simon, Nothilfekoordinator der Bonner Hilfsorganisation HELP, hält sich in der betroffenen Provinz Kerman auf. «Es fehlt hier insbesondere an Decken, Nahrungsmitteln und Planen», sagte Simon laut einer Mitteilung der Organisation. «Die Menschen haben teilweise ihre Häuser verloren und müssen im Freien übernachten.» Dies sei besonders dramatisch, da es ununterbrochen regnet. In den höher gelegenen Orten schneie es.

Das Beben hatte die Region am frühen Dienstagmorgen um 5.55 Uhr Ortszeit erschüttert. Viele Menschen waren von den Erdstößen im Schlaf überrascht worden. Das Katastrophengebiet liegt rund 200 Kilometer von den Überresten der historischen Stadt Bam entfernt. Dort waren im Dezember 2003 bei einem Erdbeben mehr als 30 000 Menschen getötet worden.

 

Auch der Bundesverband Rettungshunde war mit 6 Teams in "Voralarmbereitschaft"

Die A-Kader - Teams der Rettungshundestaffel-Warendorf. :

Ulrike Gehner mit Merlin (seit 2003)

Dietmar Gehner mit Silas

Corinna van Löchtern mit Kappa


Detlev Richter

 

 

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